Die "göttlichen" Augen von Barbara Becker - die kunstbar in Köln

 

 

Im November eröffnete „die kunstbar“ in Köln ihren Gastronomiebetrieb gegenüber dem „Alten Wartesaal“. Betrieben wird die Kunstbar eben auch von den Betreibern des Wartesaals Paolo Campi und Andreas Lichter, die in künstlerischer Hinsicht mit dem 1839 gegründeten Kölnischen Kunstverein kooperieren. Ein neues Barkonzept sollte entstehen an einer Stelle, die eigentlich gar nicht für ein Gebäude zu verplanen war, bis der Umbau der Domplatte einen bananenförmigen Platz direkt unter der großen Freitreppe freiwerden ließ. Eine ungewöhnliche Location mit einer ungewöhnlichen Architektur. Im jährlichen Wechsel möchte „die kunstbar“ internationale Künstler auffordern, im und mit dem Raum und allen Facetten der Kunst von Farbe bis Videoinstallation ein gesamt kulinarisch-künstlerisches Werk zu kreieren.

 

 

 

Den Anfang hierzu macht der belgische Designer Arne Quinze, der in seinen Ursprüngen als Grafitti-Künstler bekannt wurde, heute für namhafte Möbelfirmen entwirft und seit seiner Verbindung mit Barbara Becker auch in der Boulevard Presse höchste Aufmerksamkeit genießt. Inspirieren ließ sich Quinze von der religiösen Atmosphäre rund um eine der weltweit größten Kirchen, dem allumfassenden und vor allem „allsehenden“ Gottgedanken. Übersetzt hat Quinze dies in eine Videoinstallation mit Augen – natürlich denen von Frau Becker – die mit dem Titel „Eye.C.U“ den Besucher betrachten, beobachten und begleiten. „Big Brother“ is watching you.

 

 

 

Alle Fotos: kapeschmidt.com

Mehr Informationen unter www.diekunstbar.de

Zu Arne Quinze www.arnequinze.tv



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