Was eigentlich ist Avantgarde? Der Frage widmet sich das neue Online-Magazin AVANT/GARDE DIARIES mittels Video-Interviews mit bekannten Persönlichkeiten ganz unterschiedlicher Disziplinen. Und damit auch ganz unterschiedlichen Blickwinkeln auf das Feld der Avantgarde. Erfreut war ich, gleich den Designer Konstantin Grcic zu entdecken. Und welches Produkt eignet sich zur Diskussion von Avantgarde aktuell in der Designerwelt der Möbelbranche besser als der Clubsessel Avus, den Grcic für Plank gestaltet hat.
Alte Holzstücke, Metallschilder und Fensterrahmen gefunden in Berlin erzählen eine Geschichte ihrer Stadt. Lebendig werden diese Geschichten durch die Illustrationen der Designer und Künstler von Klub7 und 44flavour, die alle Fundstücke in großen Collagen zu einer „Bildergeschichte“ in der Ausstellung Holz51 zusammenfaßten. Hinter Klub7 steht ein sechsköpfiges Team aus Designern und Künstler. Sie mixen handgemachte, handgezeichnete, experimentelle Typografie, Comicfiguren, Strukturen und Muster zu Illustrationen und Grafiken für Magazine, Bücher, Cover oder auch für eine sehr individuelle
Die Arbeiten von Isabell Berglund waren Teil der Ausstellung "Mindcrafts" mit dänischen Designern. Der gestrickte oder vielmehr "bestrickte" Schrank ist weniger funktional als vielmehr als Kunstobjekt zu sehen. Der Stuhl ist in eine Strickjacke eingekleidet, die Lampe sieht aus wie ein guter alter Wischmop.
Einen Besuch werden wir wohl erst im Mai schaffen. Nichts desto trotz die Ankündigung, dass seit dem 28. März 2010 die erste Biennale für internationale Lichtkunst im Ruhrgebiet eröffnet ist. „Open light in private spaces“ ist der Titel der weltweit ersten Biennale für Lichtkunst, an der insgesamt 60 Einwohner der Städte und Gemeinden Bergkamen, Bönen, Fröndenberg/Ruhr, Hamm, Lünen und Unna teilnehmen und ihre Wohnungen für Künstler wie Monica Bonvicini, Angela Bulloch, Olafur Eliasson, Spencer
Finch, Sylvie Fleury, Olaf und Carsten Nicolai, Maix Maier, Pedro Cabrita Reis,
James Turrell und Haegue Yang zur Verfügung stellen. Die beigefügten Fotos jedenfalls lassen erhoffen, dass ein Besuch lohnenswert ist. Das gesamte Projekt findet im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 statt. Geplant ist, die Biennale Lichtkunst alle 2 Jahre in wechselnden Städten Nordrheinwestfalens stattfinden zu lassen.
Mehr Informationen findet Ihr unter: www.biennale-lichtkunst.de
Maria Volokhovas keramische Kunstobjekte "Dolci Lacrimi" sind Teetöpfe, folgen aber nicht den normalen gestalterischen Prinzipien, sondern sind völlig frei in der Formgebung. So "verwirrt" soll auch der Mensch im Inneren sein, wenn er Dolci Lacrime hörte. Eine Musikform des 17. Jahrhunderts, die den Zuhörer traurig und fröhlich zugleich werden ließ.












