Das Müritz Museum: Haus der 1000 Seen
Das „Haus der 1000 Seen“ sieht irgendwie aus wie ein altes Schiff – dank der Verkleidung mit rund 20.000 laufenden Meter Holzbohlen aus verkohlten Lärchenbrettern. Die Architektin Gunilla Murnieks vom Büro Wingardh hat mit dieser architektonischen Idee eine alte Tradition der Müritz Region aufgegriffen: das Teerschwelen.
Die Formensprache des imposanten Museums an der Müritzer Seenplatte erinnert hingegen mehr an ein Ufo. 720 Kubikmeter Beton für 1.200 Quadratmeter Fläche. Die schrägen, um 60 Grad geneigten Wände wurden aus Sichtbeton gegossen.
Der Blick auf die Müritzer Seenplatte (wer noch nicht dort war unbedingt hin!) ist sagenhaft. Auf der Seite zum Herrensee steht der Bau 70 Zentimeter tief im Wasser, so dass im Inneren ein Blick durch Glas auf die Unterwasserlandschaft möglich ist. Noch ein Highlight ist das über 2 Etagen reichende Wasserbecken mit 100.000 Liter Fassungsvermögen und der größten je in Europa gefertigten Scheibe. Dahinter findet sich ein 600 Maränen.
















